Acorn Electron

Acorn Electron
Acorn Electron

Der Electron wurde als kostengünstiger Heimcomputer entwickelt, eine abgespeckte Version des BBC Micro. Er entstand in den Jahren 1982 bis 1983 und kam rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft 1983 auf den Markt. Trotz seines günstigen Preises gab es zahlreiche Produktionsprobleme, wodurch nicht viele Geräte für das Weihnachtsgeschäft verfügbar waren. Um technische Schwierigkeiten zu lösen, entschied sich Acorn, weniger Chips zu verwenden: Die BBC-Logik wurde auf eine ULA reduziert, ein Ziel des Electron, wobei ein ROM-Schalter und ein zweites 16K-ROM entfernt und Kernel sowie BASIC auf einem 32K-ROM-Chip zusammengefasst wurden. Der Electron hatte einige grafische Fähigkeiten, war jedoch langsamer als der Sinclair Spectrum und hatte geringere Soundfähigkeiten im Vergleich zu „Spiele-Mikrocomputern“ wie Atari oder Commodore und verfügte auch über weniger RAM.
Die frühen Electrons hatten viele Probleme, da sie einen speziellen ULA-Chip von Ferranti verwendeten, der den Großteil der Systemlogik verarbeitete. Dieser Chip war groß, wurde heiß und hatte Schwierigkeiten, richtig in seinem Sockel zu sitzen, was zu einem ständigen Piepton führte. Später wurde der Chip fest verlötet, was wiederum zu Problemen mit den Lötstellen führte.

Ausstellungsstück
Den Electron habe ich als Spende von Sebastian Braunert erhalten. Ein SD-Kartenlaufwerk, das Elk-SD dient zum Laden der Spiele.

Hersteller:Acorn
Modell:Electron
Herkunft:GB
Erscheinungsjahr:1983
Produktionsende:1984
Stückzahl:250.000
Prozessor:MOS 6502
Taktfrequenz:1MHz
RAM:32K
ROM32 K (Kernel, Basic)
Betriebssystem:BASIC
Grafikchip:ULA
Textmodus:20×32, 40×25, 40×32, 80×25, 80×32
Grafikmodi:160x256x4, 320x256x4, 640x256x2
Soundchip:ULA
Sound:1 Kanal, Geräusch, 3 virtuelle Kanäle
Tastatur:Schreibmaschine, QWERTY, 56 Tasten
Laufwerk:Tape
I/O:Systembus, Tape I/o, RGB, composite, RF-Ausgang
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